Datamazing ein Partner von Synesty

Diana Hannes von Datamazing

Stell dich und deine Firma doch mal kurz vor!

Ich bin Diana von Datamazing, ich liebe E-Commerce und tatsächlich sogar eher den langweiligen und technischen Teil. Wenn ich Zahlen sehe – Excel, Tabellen und Daten, dann blüht mein Herz auf. Ich bin also die Frau für gute Daten, Formeln und effektive Workflows.

Wie kam es dazu das du Partner von Synesty bist?

Mein Mann hat einen Onlineshop für Tapeten und Wandgestaltung. Ich habe ihn oft mit Fragen gelöchert und als er mir dann erzählte, wie er das alles macht, habe ich mir gedacht das muss doch irgendwie einfacher gehen. Wir leben doch im digitalen Zeitalter und man kann doch heute alles automatisieren. Die Daten sind ja da, man muss sie nur irgendwie richtig verarbeiten. Dann haben wir ein bisschen recherchiert und so sind wir dann bei Synesty gelandet. Nach und nach habe ich dann angefangen ein Prozess nach dem anderen mit Synesty umzusetzen. Ich habe mich durch das Handbuch gewuselt, getestet und ausprobiert und somit täglich einige Stunden eingespart, die mein Mann früher mit Routineaufgaben verbringen musste.

Dein Leitspruch ist “Smarte Daten für den Onlinehandel”. Was bedeutet das genau?

Ich glaube gute Daten sind zurzeit das A und O, wenn man gut verkaufen will. Man muss seine Artikel ordentlich aufbereiten. Die Kunden erwarten das bestimmte Merkmale gepflegt sind. Sie wollen mehr und mehr informiert werden. Vor kurzem kam erst ein neues Gesetz, das man im Check-out die wesentlichen Merkmale darstellen muss. Das geht natürlich nur, wenn sie auch erst mal im Warenwirtschaftssystem drin sind und gerade bei großen Mengen kann man diese Daten nicht mehr händisch pflegen. Wir haben bei uns im Onlineshop eine fünfstellige Anzahl an Tapeten im Angebot und da kann sich keiner mehr hinsetzen und die einzeln durchklicken. Also muss man das Ganze über Excel Tabellen und CSV Importe lösen.

Wie man die Excel Tabellen aufbaut, kann ganz unterschiedlich sein. Man kann mit Formeln arbeiten, einfach Textbaukastensysteme ausdenken und implementieren oder man kann automatische Lieferanten Werte zu den eigenen Werten mappen. Wie man mit den guten oder weniger guten Lieferanten Feeds umgeht, das macht für mich den Unterschied aus. Hier würde ich gern mit meinem Wissen anderen Händlern helfen.

Wie hilft dir dabei Synesty Studio weiter?

Synesty ist richtig cool! Ich bin ein großer und leidenschaftlicher Fan geworden, weil alles, was ich vorher in Excel per Hand erstellt habe, kann ich auch in Synesty Studio abbilden. Sogar noch viel umfangreicher und besser. Ich kann Lieferantenfeeds automatisch einlesen und aufarbeiten. Das kann so aussehen, dass ein Lieferant eine URL zur Verfügung stellt mit den Artikeldaten, die sich auch hin und wieder aktualisiert und diese Artikeldaten kann ich dann in Synesty Studio einlesen. Dann kann ich abgleichen welche Artikel ich schon in meiner Warenwirtschaft habe und welche neu sind. Die neuen Artikeldaten kann ich dann anlegen und den Feed so verändern, dass ich zum Beispiel Spaltenüberschriften anpassen und Reihenfolgen verändern oder auch komplizierte Sachen machen kann. Wie zum Beispiel ganze Preiskalkulationen mit Wenn-Dann Logiken. Ich kann Werte mappen, wenn mein Lieferant sagt, die Farbe eines Produktes ist weinrot und bei mir soll die Farbe aber nur rot sein, dann kann ich das mit Synesty Studio verändern.

Wie laufen Projekte bei dir ab?

Ich versuche das immer sehr unkompliziert zu halten. Die Kunden rufen bei mir an, schildern mir erst mal ihr Problem und wie sie das Problem lösen wollen. Dann schau ich, ob die Software dafür geeignet ist. Ich sage dann auch immer ehrlich meine Meinung, wenn ich denke – nein das ergibt an der Stelle keinen Sinn, das würde ich anders lösen  aber in 99 % der Fälle ist Synesty Studio schon immer die passende Lösung, weil die Software einfach unglaublich flexibel ist.

Dann erstelle ich den Kunden ein Angebot und wenn der Kunde mir das OK gibt, dann mache ich mich an die Umsetzung.

Prinzipiell gibt es da immer zwei Varianten. Es gibt die Kunden die haben wenig Zeit und möchten es schnellstmöglich umgesetzt haben. Diese Kunden haben auch meist keine Lust sich selbst einzuarbeiten, hier übernehme ich dann meist die komplette Erstellung und wir kommen dann erst wieder zum späteren “Testing” zusammen. Das ist immer eine wichtige Phase um zu schauen, ob alles so funktioniert, wie der Kunde sich das auch vorgestellt hat.

Dann gibt es die Kunden, die etwas weniger Budget haben und eine “Hands-on-Mentalität”. Diese Kunden wollen viel selbst machen und suchen meine Unterstützung. Den biete ich dann meist an ein grobes Konzept zu erstellen oder einfach nur bei speziellen Fragen da zu sein und sie dort zu unterstützen, wo es gerade hängt.

Hast du einen Wunschkunden?

Ja, die netten und die einfachen Kunden! Nein mal im Ernst, ich betreue viele Plentymarkets Kunden, weil wir auch selber Plentymarkets nutzen und ich dort auch ein zertifizierter Partner bin und mich da sehr gut auskenne.

Ich betreue Kunden die Greyhound nutzen, als E-Mail-Software bzw. als Dokumentenverwaltung und natürlich Kunden die Synesty nutzen. Das Besondere daran ist, dass ich für alle 3 Programme Support anbiete und hier natürlich Workflows entwickeln kann, in denen alle 3 Programme zusammenarbeiten.

Wie sieht den so ein Workflow aus?

Wir hatten einen Lieferanten, der uns die Paketnummern zu den Aufträgen immer nur per E-Mail geschickt hat. Dieser konnte uns leider keine CSV Datei zur Verfügung stellen. Nun gab es das Problem, das man die Paketnummern aus einer E-Mail nicht einfach in die Warenwirtschaft exportieren kann. So hätten wir das alles manuell einpflegen müssen.

Hier habe ich dann in Greyhound eine Regel geschrieben, die die Paketnummern aus der E-Mail extrahieren kann, diese dann an eine separate E-Mail-Adresse weiterleite, die ich dann mit Synesty abrufe. Von dort kann ich dann die Verbindung zu Plentymarket herstellen. Schlussendlich können wir die Paketnummern jetzt auch automatisch importieren. Das ist ein enormes Zeitersparnis für uns und ein gutes Beispiel dafür, wie diese 3 Programme effiziente Workflows ermöglichen.

Welche Themen stehen für dich 2019 bei dir im Fokus?

Ich bleibe im Fokus meines Leistungsspektrums. Gute Daten sind das Ein und Alles! Effizienz durch Optimierung, dass bedeutet die Workflows so zu gestalten das man mehr Zeit für die wichtigen Entscheidungen im Business hat. Denn es gibt genug andere Aufgaben, die man noch von Hand machen muss. Wenn man es schafft seine Prozesse so zu optimieren, dass man Routinearbeiten abgeben kann, dann ist man einen großen Schritt voraus. Ein Fokus für 2019, in dem ich auch eine besondere Expertise entwickelt habe, ist der “Dropshipping” Bereich. Weil gerade die Tapetenbranche fast eine reine Dropshipperbranche ist. Dort habe ich auch für unterschiedliche Lieferanten mit verschiedensten Anbindungen die Automatisierung durchgeführt. Das heißt, der Auftrag geht bei uns ein, wird automatisch an den Lieferanten weitergeleitet, geht dann direkt zu den Kunden. Der Lieferant stellt eine Paketnummer bereit, sei es per E-Mail, per CSV, oder per API-Rückmeldung und das geht dann bei uns ins System ein. Solche Sachen kann man dann komplett Automatisieren im Dropshipping Bereich und das halte ich auch für super wichtig!