Lieferantendaten – ein großer Schmerz im Onlinehandel!

Als Onlinehändler hat man mit vielen täglichen Herausforderungen zu kämpfen, wenn man mit Lieferantendaten z.B. beim Thema Dropshipping zu tun hat. Die Platzierung der Produktdaten auf unterschiedlichsten Kanälen und Marktplätzen ist eine davon. Möchte man seine Produkte dort verkaufen muss man sich genau an die Vorgaben halten, die die jeweilige Plattform fordert.

Dazu muss man aber erst eine weitere Herausforderung meistern. Man muss die unterschiedlichen Datenformate, der von Lieferanten zur Verfügung gestellten Daten, in eine passende Form bringen. Hat man viele verschiedenen Lieferanten, kann das schnell sehr unübersichtlich werden und die manuelle Aufbereitung und Optimierung der Daten allein für das jeweilige Shopsystem kann zur Mammutaufgabe werden.

Man wird regelrecht zur Datengeissel!

In diesem Artikel können Sie erfahren, wie sie Ordnung in Ihr Datenchaos bringen und sich von der Datengeissel zum Datenbezwinger entwickeln können. Sie bekommen eine Idee davon, wie Sie Ihre Prozesse in Hinsicht auf Ihre Datenqualität optimieren und wie Sie Zeit und Kosten einsparen können.

Warum es wichtig ist Ordnung in das Datenchaos zu bringen!

Bekommt man Daten von seinem Lieferanten gibt es schon die ersten Probleme diese in das jeweilige Shopsystem einzuspeisen. Der beschwerlichste Weg seine Artikeldaten in das Shopsystem zu bekommen ist die händische Anpassung der Lieferantendaten. Denn oft sind diese anders formatiert, als es das Zielsystem braucht. Genauso verhält es sich dann auch, wenn man seine Produkte auch auf Marktplätzen verkaufen will.

Denn jeder Online-Marktplatz hat wieder andere Anforderungen und Kategorien für das Listing von Produkten. Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann im schlimmsten Fall zur Sperrung Ihres Merchant Accounts führen. Verbessern Sie aber Ihre Datenqualität und bringen Ordnung in Ihr Datenchaos, dann können Sie Streuverluste vermeiden und die Sichtbarkeit Ihrer Produkte auf Marktplätzen oder Produktsuchmaschinen verbessern.

Sie sollten sich nun also Gedanken darüber machen, was genau verbessert werden soll und wie Sie Ihre Produktdaten anreichern, umformatieren und verbessern können.

Versuchen Sie sich folgende 3 Fragen zu beantworten:

1. Wie sehen meine eigenen Daten aus? (Quellformat)
2. Wie müssen meine Daten für das jeweilige Zielsystem aussehen?
3. Was stimmt aktuell nicht und was muss getan werden, um vom Quellformat zum Zielformat zu kommen?

Welche Fehler können Ihre Lieferantendaten haben?

Fehler können die unterschiedlichsten Dinge sein, z. B. dass bestimmte Spaltennamen nicht enthalten sind oder Komma statt Punkt als Dezimaltrenner bei Preisen verwendet wird oder sogar das Produkte fehlende Daten wie EAN oder 0-EUR Preise enthalten.

Man braucht also eine gute Grundstruktur um seine Lieferantendaten aufzubereiten und man muss die jeweiligen Vorgaben seines Shopsystem oder der Marktplätze genau kennen.

Was Synesty Studio mit der Optimierung von Produktdaten zu tun hat.

Nun wissen sie erstmal warum es entscheidend ist, dass die einzelnen Datenfeeds eine hohe Datenqualität aufweisen müssen, um den spezifischen Anforderungen der einzelnen Suchmaschinen, Marktplätzen oder Produktportalen zu entsprechen. Doch wie kann man diese Prozesse optimieren? Mit Synesty Studio können Sie verschiedenen Datenformate einlesen, diese optimieren und diesen optimierten Feed automatisiert an das Shopsystem und auch an verschiedenen Portale übertragen. Diesen Prozess nennen wir Flow. Ein Flow besteht aus einzelnen Steps, diese könnten wie folgt aussehen:

Zu Beginn empfehlen wir folgende Denk- und Vorgehensweise zu verinnerlichen:

1. Daten holen
das können zum Beispiel die CSV oder XML Daten Ihres Lieferanten sein, die sie in Ihr Shopsystem einspeisen wollen.

2. Daten verarbeiten
nun können Sie Ihre Lieferantendaten mit Hilfe unseres Spreadsheetmapper auf die Vorgaben Ihres Shopsystems anpassen.

Ein Spreadsheet ist gedanklich wie eine Excel-Tabelle mit Spalten und Zeilen aufgebaut und stellt das zentrale Element und Bindeglied zwischen den Steps in Synesty Studio dar.

Im SpreadsheetMapper lassen sich die Spreadsheets (Tabellen) an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Man kann damit z.B. Spalten umbenennen, entfernen und Funktionen anwenden.

Durch unsere Add ons haben Sie die Möglichkeit schon vorgefertigte Bausteine zu benutzen bei denen die Tabellen im Speadsheetmapper schon genau auf die Vorgaben des jeweiligen Shopsystem passen. Diese bearbeiteten Daten können dann wahlweise im Datastore zwischenspeichern oder im nächsten Schritt an das Zielsystem schicken.

Ein Flow zur Aufbereitung von Lieferantendaten

3. Daten ans Zielsystem schicken.
Den aufbereiteten Feed können Sie nun an Ihr Zielsystem schicken. Haben Sie den Prozess einmal eingerichtet (Einmalaufwand) kann der optimierte Feed automatisiert zu Ihrem Shopsystem übertragen werden. Wenn Sie wollen können Sie dies jede Stunde zu einer bestimmten Uhrzeit wiederholen.

Fazit:

Produktdaten zu verwalten und zu optimieren ist ein zeit-fressender Prozess. Doch mit den richtigen Werkzeugen kann man es sich leichter machen, denn gut optimierte Produktdaten führen zu Kosteneinsparungen, mehr Traffic und einer höheren Relevanz Ihrer Produkte auf allen Kanälen. Wenn man seine Geschäftsprozesse durchdenkt und eine gute Datengrundstruktur erarbeitet, dann ist es einfacher den Überblick zu behalten. Es ist doch schön, wenn man durch automatisierte Prozesse Zeit für andere Dinge gewinnt und dadurch der Umsatz steigt.

Autor: Katrin

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