Ein Mitarbeiterinterview mit Benjamin – “Das Synesty-Urgestein!”

Ein Interview mit Benjamin von Synesty.

Stell dich doch mal bitte vor! (3 Hashtags)
#IrgendwasmitDaten #Vuejs #BoulderNeuling

Hey, mein Name ist Benjamin und ich bin seit 2012 wegen eines Studienpraktikums für die Uni bei Synesty im Boot. Das selbstständige Arbeiten und die Möglichkeit aktiv an der Entwicklung einer neuen Sache (Synesty Studio) mitwirken zu können als auch der unkomplizierte, freundschaftliche Umgang mit den Kollegen haben mich damals wie heute restlos überzeugt für Synesty zu arbeiten. Dies tue ich nach mehreren Jahren der Pendelei seit neuestem fast ausschließlich in Berlin – der Liebe wegen (Zwinker).
Wenn ich nicht arbeite und meinen Kollegen Torsten mit Fragen torpediere, versuchen mein Rennrad und ich uns nicht vom Berliner-Berufsverkehr überrollen zu lassen. Außerdem hege ich seit einer aufregenden Klettertour in Österreich einen Hang zur Kletterei.  Da für letzteres Berlin und Brandenburg doch eher suboptimal ist, bin ich regelmäßig in einer Ostberliner Boulderhalle anzutreffen.

Was machst du bei Synesty und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Angefangen von meinem Studienpraktikum 2012 bis heute habe ich so einige unterschiedliche Bereiche bei Synesty durchlaufen. Angefangen von einer Marktanlalyse bis hin zur Java-Programmierung war eigentlich so ziemlich alles dabei. Mit dem Wachstum von Synesty haben sich meine Aufgabenbereiche aber vornehmlich in den Bereichen Frontend-Entwicklung und Projektumsetzung eingependelt.

Ich unterstütze also Kunden dabei komplette (Integrations-)Projekte in Synesty Studio umzusetzen und meine Kollegen bei Fragen in unserem Ticketportal. Mein Fokus liegt aber auf der Erstellung neuer Features und die Gestaltung des Frontends in Synesty Studio.

In der Regel startet mein Arbeitsalltag also erst einmal damit, offene Kundentickets zu beantworten und anfallende Projektarbeiten in meinen Arbeitsablauf einzuplanen. Anschließend fülle ich die offenen Slots (welche wie beschrieben immer größer werden) mit mir zugewiesenen Tickes aus unserem GIT-System. Wir sind seit ca. 1,5 Jahren dabei Schritt für Schritt unser Frontend, welches hauptsächlich auf jQuery basiert, auf Vue.js umzustellen um so eine aktuelle Technologiebasis und ein flüßigeres Benutzerlerlebnis zu schaffen.
Das heißt also, dass ich mich so oft es die Zeit erlaubt auch noch mit Tutorials und Stackoverflow-Threads die das Thema Vue.js behandeln beschäftige.

An welchen Projekten arbeitest du gerade?
Neben vielen kleinen Baustellen, arbeite ich gerade an der Fertigstellung von einem neuen Feature, den “Step Gruppen”. Damit wird es künftig möglich sein, innerhalb von Flows beliebig viele (aufeinanderfolgende) Steps in Gruppen einzuteilen. Diese können nach eigenem Gusto benannt, beschrieben und mit einer Farbe gekennzeichnet werden. Wir erhoffen uns dadurch, dass gerade in etwas komplexeren Flows die Übersicht deutlich verbessert und damit einhergehend auch die Wartungsfreundlichkeit von Flows erhöht wird. Teilnehmer des diesjährigen SYNCDays konnten bereits eine Alphaversion der Stepgruppen sehen und wir haben durchweg positives Feedback erhalten was uns natürlich noch einmal bekräftigt dieses neue Feature möglichst schnell auf die Straße zu bringen. Diese optische Komponente der “Step Gruppen” ist jedoch nur ein Teilaspekt, denn es soll darauf aufbauend in naher Zukunft möglich sein WENN-DANN Stränge in Flows unter zu bringen.

Als einfaches Beispiel:

Unser Flow lädt eine Datei herunter. Danach fügen wir eine Bedingung ein die checkt:
a) Wenn eine Datei vorhanden ist und die Dateigröße > 0 kb ist, fahren wir mit den Steps aus der Gruppe “Dateiverarbeitung” fort
b) Wenn keine Datei vorhanden ist oder die Dateigröße 0 kb beträgt, fahren wir mit den Steps aus der Gruppe “Fehlermeldung” fort

Unsere Kunden können also dynamisch auf Ereignisse die während der Flowausführung auftreten können reagieren und so noch wesentlich ausgefeiltere und hilfreichere Flows bauen.